IQ Connect
Menschen aus Drittstaaten soll ein langfristiger, bildungsadäquater Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtert werden. Dabei stehen nachhaltige Inklusion, zunehmende Autonomie und die Verfestigung der Aufenthalts- und Berufsperspektive der Menschen im Fokus.
IQ Connect richtet sich an Menschen aus Drittstaaten mit Wohnsitz in Deutschland, die Ausbildung, Studium oder einschlägige Arbeitserfahrung aus dem Ausland mitbringen und in Deutschland bildungsadäquaten Anschluss an den Arbeitsmarkt finden möchten. Das betrifft auch Personen, die bereits arbeitstätig sind, aber unter ihrem Bildungs- bzw. Lohnniveau beschäftigt sind. Das Angebot ist branchenübergreifend und für alle Aufenthaltsstatus offen.
In Einzelberatungen werden die Kompetenzen der jeweiligen Personen eruiert, berufliche Ziele formuliert und entsprechende Förderbedarfe herausgestellt. Hierfür sucht IQ Connect den Anschluss an Communities, Gemeinschaftsunterkünfte, Verbände und Strukturen, um die Zielgruppe möglichst niedrigschwellig zu erreichen. Dabei arbeitet das Team insbesondere in enger Kooperation mit dem trägerinternen aufenthaltsrechtlichen Beratungsprojekt und versucht Synergien zwischen Arbeitszugang und Aufenthaltsperspektive zu entwickeln.
Das Team von IQ Connect steht über den gesamten Zeitraum der Anerkennung, Qualifizierung, des Fachsprachenerwerbs und der Jobsuche begleitend zur Seite und vermitteln an entsprechende Netzwerkpartner. IQ Connect motiviert, fragt nach und baut Brücken insbesondere an Beratungsleerstellen.
Der Einstieg in das Begleitprojekt ist jederzeit möglich.
Die Beratung und Begleitung erfolgt individuell auf unterschiedlichen Wegen:
- persönlich in der Geschäftsstelle des Flüchtlingsrats Mecklenburg-Vorpommern e.V. in Schwerin
- mobil in ganz Mecklenburg-Vorpommern (bei mindestens drei Beratungsanfragen)
- telefonisch, per WhatsApp/Telegram, E-Mail
Über den Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Der Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern e.V. ist eine unabhängige Menschenrechtsorganisation, die sich seit 30 Jahren für die Wahrung der Rechte von schutzsuchenden Personen und Migrant*innen einsetzt. Er engagiert sich durch Projekte, Beratung, politische Arbeit und starke Netzwerke gegen Diskriminierung und Ausgrenzung.